Lernen und Gedächtnis in der aktuellen Hirnforschung: “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ ‒ oder doch?

Mittwochsakademie – wissenschaftliche Vorlesungsreihe für Menschen ab 50

Frau apl. Prof. Dr.rer.nat. Sabine Weiss

Jeder kennt diese Redensart und weiß, was sie bedeutet. Aus Sicht der Hirnforschung ist sie aber überholt und nur teilweise zutreffend. Grundsätzlich verändert jeder Lernprozess die Struktur des Gehirns, und zwar auf der Ebene der Moleküle bis hin zu großen Gehirnbereichen. Diese so genannte neuronale Plastizität funktioniert im Jugendalter besser und schneller, hört aber im Laufe des Lebens nicht auf. Während des gesamten Lebens werden sogar neue Nervenzellen gebildet – auch in Gehirnstrukturen, die für das Gedächtnis wichtig sind. Im Alter erfolgt diese Neubildung zwar langsamer, kann aber u.a. durch Gehirntraining deutlich gesteigert werden. Selbst nach einer Erkrankung wie etwa einem Schlaganfall oder aber auch bei einer beginnenden Demenz, ist das Gehirn in der Lage teilweise Vergessenes wieder zu erlernen. Was können wir tun, um diese lebenslange Lernfähigkeit des Gehirns effektiv zu unterstützen und uns sogar einen „Vorrat für alle Fälle“ (Kognitive Reserve) aufzubauen?

Dozent:

Frau apl. Prof. Dr.rer.nat. Sabine Weiss

Dauer:

18.00 – 20.00 Uhr

Gebühr:

10,00 €

Ort / Termin:

Mittwoch, 10. Oktober 2018
Volkshochschule Detmold (Krumme Str. 20, 32756 Detmold)

Anmeldungen nimmt die VHS Detmold gerne entgegen.

Weitere Informationen zur Mittwochsakademie erhalten Sie hier.

Übersicht

  • Start: 10. Oktober 2018, 18:00
  • Ende: 10. Oktober 2018, 20:00