Online-Seminar Universitäten – Bibliotheken – Ruhmeshallen

Universitäten – Bibliotheken – Ruhmeshallen:
Wofür man in der Frühen Neuzeit das Pantheon nachbaute und was dies über die jeweiligen Nutzungen sagt

Dienstag, 16. Februar 2021
10.00 bis 12.00 Uhr

Prof. Dr. Johannes Süßmann
(Geschichte der Frühen Neuzeit, Fakultät für Kulturwissenschaften, Universität Paderborn)

Das Pantheon in Rom ist der besterhaltene antike Tempel. Es besteht aus einem kreisrunden Zentralbau, über dem sich eine halbkugelförmige Kuppel wölbt. In der Frühen Neuzeit ist diese Bauform zum Vorbild geworden. Sie hat nicht nur bedeutende Kirchenbauten inspiriert; auch für Bauten, die weltlichen Zwecken dienten, griff man sie auf.
Im Vortrag werden zunächst einige Aneignungen vorgestellt. Dann wird gefragt, was die Bauform über den Anspruch der jeweiligen Nutzungen verrät. In der frühneuzeitlichen Architekturtheorie galt das Pantheon als Inbegriff eines Sakralbaus (‚allen Göttern geweiht‘). Zeigt sein Einsatz für weltliche Zwecke an, dass es schon in der Frühen Neuzeit so etwas wie eine Zivilreligion gab?

 

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Übersicht

  • Start: 16. Februar 2021, 10:00
  • Ende: 16. Februar 2021, 12:00